Silvester 2023, ein gutes, neues Jahr…

Voller Tank-dunkel

rundherum und ohne Ansehen der Person. Nicht ganz so wie im letzten Jahr, weiss ich heute, wo das Jahr mit der 13 zu Ende geht, nur, dass ich sehr herzlich Danke sagen möchte für all die freundlichen, spannenden und angeregten Debatten hier im Motorblöckchen.

Ach ja, und vielleicht denkt Ihr ja 2023 dann auch zurück an die gute, alte Zeit, an unvergessliche Momente, gute und weniger gute, so wie ich, heute, als ich mich noch einmal wenige Stunden vor Jahreswechsel darüber ärgerte, dass mich ein sehr, sehr tief gefallener Oldtimer-Händler, mit derzeit unfreiwilligem Wohnsitz in Santa Fu, mit Klageandrohungen seiner Hamburger Rechtsanwälte einschüchterte, alles, bis auf’s letzte Komma Geschriebene an Tatsachenberichten über ihn, die in vielen anderen Printmedien und deren Webseiten, von hundertausenden Lesern nachzulesen waren und bis heute sind, nur für Euch Leser und nur hier im Motorblöckchen, unsichtbar zu machen. Möge er von mir aus im Moment mal ruhig die Sektkorken knallen lassen, wenn auch nur mit billigem Wodka aus JVA – Plastikbechern.

Also nochmal, ein gutes, neues Jahr wünsche ich Euch lieben Lesern und ein ganz, ganz großes Tankeschöön für’s Reinschauen. 2014 geht’s dann weiter.

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Die Angst besserer Frankfurter Kreise vor Flaschensammlern

1920 er Kuhwald - Adler Ludwig Kelting

“…Eines Tages flogen der betrügerische Immobilienmillionär und Frankfurter Partylöwe Gernot Gaulke & Konsorten dann doch noch auf. Ob er sich nicht manchmal geschämt habe, ehrlich und hart arbeitende Reiche um ihr Vermögen zu bringen, fragte ihn der Richter. “Ich werde”, antwortete Gaulke, “verehrter Vorsitzender sofort Bescheid geben, sollten mir solche Wesen irgendwann mal über den Weg laufen.” (frei nach Klaus Jarchow)

1950 er Retaurant 2

Angst ist schon immer ein schlechter Ratgeber und die Haifische meiner Stadt machen echt schwere Zeiten durch: Die Angst einer zunehmenden Zahl von gelfrisierten Immobilienbetrügern, wie offenbar wohl auch einigen noch bis vor wenigen Tagen als honorig geltenden Frankfurter Immobilienkaufleuten mit – teilweise ererbten – millionenschwerem Immobilienbestand, vor Vermögensabgaben, Zangsanleihen und drohender, bitterer Armut, ja womöglich in nicht zu fernen Tagen Pfandflaschen rund um den Opernplatz sammeln zu müssen, die in der modernen Psychologie häufig auch mit Projektion umschrieben wird, ist von daher fast verständlich.

1950 er Flughafen Conni

1979 Clay Regazzoni im Doria Grey

Foto: Clay Regazzoni 1979 in der Flughafen-Disco Dorian Grey

Nicht, dass mir die Herrschaften der Fraport Flughafen AG in irgendeiner Weise leid täten, aber sie wurden von Vollpfosten Herren, die sich fatalerweise einbildeten zu den Mitgliedern der besseren Frankfurter Gesellschaft gehören zu müssen, nun mal schlicht eierdiebstahlmäßig und bei quasi mitlaufender Überwachungskamera, ‘beklaut’, so wie sie selbst gewissenlos und um immer mehr und noch höhere Renditen einzufahren, schon jahrzehntelang die zehntausenden von Anrainern der Kommunen rund um ihren Flughafen, um Ruhe und Gesundheit, hunderte Hektar öffentlicher Waldflächen und Häuserwerte ‘beklauen’.

Sore, Sore Taler, Taler du musst wandern…

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Aus der FC – Bayernhoeneß Altherrenmannschaft

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“Eine Biografie? Von mir? Nein. Never ever! Wenn ich die Wahrheit über das, was ich alles erlebt habe, schreiben würde, müsste man etwa zehn Bände machen – und ich müsste nach der Veröffentlichung nach Australien auswandern.” [Uli Hoeneß]

Uli Hoeneß hat es sich anders überlegt. Er schreibt momentan an seiner Sozialbiographie. Bon Voyage.

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Update 22.04.2013: Zu sonstigen Spekulationen und Meldungen der Content – Journaille, allen voran Spon – Schleim, die mit der Anzahl ihrer Artikel in 2 tagen den zweistelligen Bereich errreicht haben, teile ich bis auf “Hoeneß ist ein Scherzkeks” weitgehend die überaus lesenswerte Meinung von Frank Luebberding

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En passant; Nürburgring 31.07.2012

Ein deutsches Lustspiel: Der Humor trägt eine Tarnkappe; immer schreit er: “Ich bin da!”, und keiner versteht ihn, nie sieht man ihn.

Rollenbesetzung: Ein eierehrloser Ministerpräsident Kurt Beck und seine rot-grünen Hosenscheisser, die schon so den Dünnpfiff haben, dass sie sich selbst schriftlich eine Freistellungserklärung  geben, wenn sie gegen Recht und Gesetz dem Steuerzahler 254 Millionen klauen, nicht wegen Untreue die Handschellen klicken.

 

Tagesschau

ZDF (ab Minute 8.10)

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Gutenmorgen, ehrenwerter Nachbar Steinewerfer

Da hat also ein sportlicher Nachbar in meiner kleinen Stadt, ein ‘Ehrenmann’, im vollen Bewusstsein der Strafbarkeit, den Staat in erklecklichem Maße beraubt. Weil sein Hehler, die Bank also, ihn nicht vor der Steufa warnte, hatte er also den Hehler für den Schaden – also für die beschlagnahmte Diebesbeute – voll haftbar gemacht und verklagt. Im Urteil hieß es

“die LGT habe den Kläger pflichtwidig zu spät von dem Datendiebstahl informiert und ihm dadurch eine strafbefreiende Selbstanzeige verunmöglicht” 

Diese Auffassung kippte nun das Obergericht.

Nun gut, haken wir’s ab, ein White-Collar-Krimineller mit schmutzigen Manschetten hat ein schwerst verdrehtes Rechtsverständnis entwickelt, denn nach seiner Logik käme jeder Räuber problemlos sofort wieder auf freien Fuß, sofern er nur für seine Sore (umgangssprachlich für Beute) schnell genug einen willigen Hehler fände.

Bleibt tapfer.

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