Advent 4. Tag

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“Es ist traurig, aber wahrscheinlich darf man Menschen nicht zu gut und zu freundlich und zu fair behandeln, weil man dann so völlig aus dem Konzept aller Erwartungen fällt, weil man kaum als echter Mensch wahrgenommen wird…”

Chimären, wie die von den falschen Freunden, geschrieben von einer beeindruckenden jungen FAZ – Reise – Journalistin mit spitzem Bleistift, Andrea Diener – übrigens, “a eschtes Frankfodder Mädsche” aus dem Westviertel meiner Heimatstadt) – so wie für mich das Foto von den wahren Freunden unserer Kindheit, bei Impressive Photo Manipulationen.

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Advent 3. Tag

Unbenannt - 3

Advent, Zeit der Entschleunigung. Sich besinnen, was vielleicht ein passendes Geschenk für Copilotin und Tochter oder Freunde sein könnte. Wie wäre es einmal mit Zeit? Minuten, Stunden oder Tage ohne Ablenkung? Mit voller Aufmerksamkeit für die, die uns wirklich wichtig sind, uns stark machen?

Ich habe es am Sonntag familienfeierbedingt nicht mehr geschafft, den Beitrag downzuwriten. An jedem Resttag im Advent findet sich jetzt hier ein Vorschlag: Im Ganzen noch 22 von heute an und ferne Anregungen, die der gemeinsamen Zeit Raum geben. Draussen gesehen, gesammelt von mir, so wie… 

mit Martin durch den Spreepark schlendern.

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Jeder ist sich selbst nicht der Nächste.

Was jetzt kommt?
Zufriedenheit für mich.
dem Ich-verkaufe-alles-Weihnachtsmarkt-Aushilfsverkäufer bei einem Freund, von Dome – Lights, Schneekugeln  und Sandtieren, wo ich neben riesigem Spaß an überaschten Gesichtern von Bekannten, an zwei Samstagen auch mehr als einmal in die sehnsuchtsvollen Augen kleiner Mädchen und Buben schauen musste, deren größter Wunsch war, das Sandtierchen, die lustige, bunte Schildkröte für 3,50 Euro auf ihr Kopfkissen zu legen, und ich wollte am liebsten einige Male im Boden versinken, wenn die Mütter sich vor mir schämend den Kleinen ins Ohr flüsterten, „Schatz, du weißt doch, wir können das dieses Jahr nicht kaufen“, während 2 Meter nebenan, am Weihnachtsstand des Lions Club kübelweise Glühweinplörre für 3,50 Euro pro Becher, für “wohltätige Zwecke” an die Elitessen meiner Stadt ausgeschenkt wurde.
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Anderes, was längst überfällig war.

Die Prügelstrafe für ungeschminkte Falschspielerinnen…

und Falschspieler

Vor der Lynchjustiz an den Wahlurnen im nächsten Jahr bibbernde,  schwazzgelbe Mitgliedern des Vereins für gegenseitige Handhygiene und ihre  feige im Regen stehengelassenen  Banksterfreunde.
Tiefe Einschnitte, die bereits 1947 die Gründungsväter der CDU vorhatten.
Und erwartete Reaktionen auf die Entwicklungen der letzten Tage, die mich nicht überraschen.
Wie des Herrn am Glühweinstand des Lions – Club, der mich beim  Zigarettenpäuschen entdeckte, netter Typ Marke Heinrich Haffenloher, Beruf Landwirt, wie er sich natürlich nur unter Freunden bezeichnet,  Feuchtwiesen,  Industriebrachen und Konversionsflächen im ganz großen Stil, für 10,00 Euro pro Quadratmeter kaufen, entwickeln, erschließen und für 350,00 Euro weiterdrehen, “von irgendwas muss man ja leben”, der mir vor 2 Jahren noch ein handsigniertes Exemplar eines Buches “seines Busenfreundes” Olaf Henkel schenken wollte (eloquent und dankend abgelehnt), und der mir sodann erklärte, wobei mir der grade inhalierte Zug der Zigarette in der Luftröhre stockte… “das mit diesen Drecksverbreschern von Bankern habe er ja schon vor Jahren kommen sehen”
Und er schob sofort nach: “Wissen Sie Herr Kupfer, sie und ich, wir sind noch Männer einer Generation, mit denen man noch per Handschlag Geschäfte machen konnte, und nach einer kleinen, nachdenklichen Pause, in der genüsslich an seiner süßen Plörre schlürfte und wohl überlegte, ob ich die Wahrheit vetragen kann: “Sie und ich, wir sind beide Auslaufmodelle”.
Ja, klar, diese Ellenbogentypen, die immer zusehen, wo sie bleiben, zuerst nur rumnölen, wenn es irgendwann nicht mehr so läuft und hinterher alles gewusst haben. Dummerweise trifft es aber eben meistens die Masse von den Guten – aber die haben nicht wie ich ein Motorblöckchen und schreiben keine solchen Beiträge darüber.
Hört besser nicht auf ein Auslaufmodell, ich bin ein schlechterer Sohn aus besserem Hause, und habe eigentlich weder Ahnung von Politik, Public Relation, Journalismus, Motoreninstandsetzung, noch von Wirtschaft. Hört  lieber auf die rechten Gassenhauer, auf Forums – Admins,  die Motoren kaputtüberholende Nieten in Blaumännern PRollen, genau so wie auf die  Rettungsschrirmherrschaften der Rettungsroutine, dass alles unter Kontrolle ist, dass die den Autoherstellern mit Abwrackprämien, Banken und brunzkachelprimitiven Bankstern mit Rettungsschirmen in den Anus geschobenen Milliarden, ja nur ihr Gutes für uns alle haben.
Wenn Ihr mir aber einen Gefallen tun würdet – spendet einem anderen Auslaufmodell, einem mutigen, aufrichtigen und sehr, sehr erfolgreichen Unternehmer, Guido Hommel, einer von der alten Art, Unternehmer kommt von was unternehmen, mit sozialer Verantwortung, der mit enormen materiellen und immateriellen Einsatz hilft, zu helfen, der sich mir vor ein paar Tagen in der Klassikstadt vorstellte und mit dem ich ein Gespräch führte von der Art, die man nie vergisst, und der meinen Glauben daran, dass eben doch nicht jeder sich selbst der Nächste ist, enorm gestärkt hat.
Kauft mal keine Bücher bei Amazoneinem seine Beschäftigten mit Niedriglöhnen  knechtenden, feigen Internetversendern, der das Geld der Menschen hier zwar nimmt, aber seine Milliardengewinne in Steueroasen verschiebt, spendet und gewinnt vielleicht sogar einen von Guido Hommel gespendeten Oldtimer.
Insofern in Ausübung eines wunderbaren Jobs auch am nächsten Samstag auf dem Bad Homburger Weihnachtsmarkt, bereits heute, fröhliche Tage bis Weihnachten.
Verwandte Beiträge hier
 

Kronberger halt mal so Herumlaufweihnachtsmarkt

Es gibt so rein garnichts vom Kronberger Weihnachtsmarkt zu berichten. Nichts von den nicht in China produzierten Weihnachts-Holzgeschenken….

Nichts von den im Vergleich zu früheren Jahren billigen Kitschdekorationen…
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Nichts von den scheußlichen von kleinen chinesischen Kinderhänden produzierten Polyesterelektrotannenbäumen…
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Nichts von dem Leierkastenmann und der jungen Geigerin mit den schönen Weihnachtsmelodien…
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Nichts von den leckeren, heißen, gerösteten Maronen… 10 Stück… hüstel…  4,00 Euro…
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Nur von der wunderbaren in einer Seitengasse versteckten, 127 Jahre alten  Schmiederwerkstatt.
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Kronberg Weihnachtsmarkt .