Zettelkasten 14.04.2016; Tja, Dieter Zetsche, Pretty Wild Lingerie ist nicht mehr

Dieter Zetsche und seine bigotten Marken – Kommunikations – Dilettanten werden sich zwecks morgenlicher Entspannung, statt der millionenteuren String – Show on Tour, dann halt echt mal was Neues einfallen lassen müssen. So konnte man bereits darüber lesen, das die zunehmend sklerotischere, männliche Stammkundschaft der B – Klasse es Daimler Benz übelnahm, wenn deren Werbung grade dann Erinnerungen an die früher schönste Sache der Welt erweckte, wenn sie zwecks Autokauf vor einem Mercedes Benz – Verkaufssalon standen.

Das Arbeitsbeschaffungsprogramm von Heiko Maas für die Werbewirtschaft und das seiner latzhosenbewaffneten Femimimi – Hilfstruppe jedenfalls, ja Freunde, genau denen mit bis zur Unkenntlichkeit fettentphotoshopten Profilbildern, zeigt Wirkung. Zusammen erfinden sie das erste Verbot, das mehr Freude bringt…

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Zettelkasten 04.11.2015; Wow! That’s Ad Direction!

“…begegnen sich die beiden Schauspieler in einem edlen Ambiente – einer historischen Villa vor den Toren Roms, wo Giannini seinem Gast Law einen ganz besonders kostbaren Schatz präsentiert: den Oldtimer Delahaye 135 S, der in den 1930er Jahren gebaut wurde. Und wie schon im Vorgängerfilm schließen die beiden Protagonisten eine Wette ab, bei der Law das Auto, das seit 40 Jahren nicht mehr gefahren wurde, gewinnen will – der Startschuss für eine abenteuerliche, hindernisreiche und doch kurzweilige Reise von Italien nach Monaco…”

Wenn es einen Nobelpreis für das beste Werbefilmchen mit alten Automobilen gäbe, hätte der es in jeder Hinsicht verdient.

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Audi Filmchen “ab”

“Der Endzeit-Film sei verstörend und degradiere die Arbeiterklasse, monieren die Kritiker. Einmal, weil er verstöre und angsteinflößende Szenarien kreiere und ein anderes Mal, weil er die ländliche Bevölkerung und die Arbeiterklasse herabsetze…”

Ich verstehe die ganze Aufregung nicht und wasche meine Hände in dreckigem Öl, vor allem wenn ich sehe, was für ein pseudointellektueller Haufen heutzutage sich über alles und jeden ein Urteil rausnimmt. Gut, Bescheidenheit ist was anderes und das es Audi mächtig stinkt, aber noch wird ja niemand mit der Waffe gezwungen, seine 15 Lenze alte, klapprige Audi – Kiste mit 300.000 km auf der Nadel, in eine Audi – Apotheke Werkstatt zur Reparatur zu bringen.

Egal. Wie auch immer dem Werbefuzzi die Idee entstanden sein mag, ob bei der Nachricht über den Verkauf nicht mehr ausgelasteter Daimler – Niederlassungen an Chinesen oder nach der Erklärung der Staatspleite vor dem Geldautomaten einer griechischen Bank, das Filmchen ist verdammt gut gelungen. Und das manche Werber keinen Humor haben, weiß ich jetzt auch.

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Etwas über die Kreativität der Oldtimer-Werbung

15.01.22 Nico Rossberg Pagode - Twitter

Man müsste Michael Glaser mal erklären, dass es im Internet Seiten gibt, auf denen man wie Sauerbier angebotene ‘Pagoden’ auch scheischleichwerbefrei und besser belichtet findet…

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P.S. Was wollte ich noch?… ach ja, die Retro Classics steht ja wieder ins Haus. Und nach der schrägen Nummer hier, sollte man auch Christian Jancke mal was ins Stammbuch schreiben:

“…Die Hypothese, dass die Qualität über den Preis entscheidet, konnte anhand der Mercedes Pagode besonders eindrucksvoll bestätigt werden. Je nach Zustand erzielten die verschiedenen Varianten des 230 – 280 SL, der zwischen 1963 und 71 gebaut wurde, bei den verschiedenen Auktionen zwischen 75 und 160.000 Dollar (64,8 – 138.220 Euro)…”

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