Mercedes – Benchi… Chick Chick

Bevor ich, ich, mir jemals einen “Benchi” kaufe, einen mit wahlweise pink oder grün oder rot oder blau oder… leuchtender Kühlermaske, schneide ich lieber die Weihnachts-Gans mit Stäbchen, verhungere beinahe und guck mir dabei solche Videos an.

Verwandte Themen: “Mercedes Flatulenzen” und “Nie mehr und dann doch”

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Zettelkasten 06.10.2014: Lachhaft

14.10.07 Mann in Tretauto

Da erhalten Hirnforscher den Nobelpreis, weil sie endlich herausgefunden haben wollen, wie das menschliche Gehirn und der Orientierungssinn funktionieren – und die Mitgliederzahl der AfD wächst trotzdem, und der Erfinder des Automobils, der sich total verfahren hat, zeigt sich einmal mehr als sehr schlechter Verlierer.

Für bestimmte Präferenzen und Orientierungen sind folglich ganz andere Regionen des Körpers verantwortlich.

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“Augmented realitiy” und 68mal “Sch…..” gesagt

14.09.09 Eissalon - Next 008

Einleitung: Von diesem Gastkommentar eines ungenannt bleiben wollenden früheren Automobil – Mänätschers, bin ich, Detlef Kupfer, gnadenloser Kritiker all derer und dessen, was share-holder-besessene Automobilmanager aus einer der besten Automarken der Welt, aus Mercedes-Benz, gemacht haben, schneller angesprochen, als mir offen gesagt lieb ist. Zur ausgerechnet am 11.09. vorgestellten und wohl dümmsten und überflüssigsten Produktneuheit der Menschheit, schrub ich grade an anderer Stelle…

“George Orwell hätte die Menschen der Zukunft für völlig verblödet gehalten, die sich eines Tages ihre elektronischen Fußfesseln selbst kaufen und ums Handgelenk binden…”

denn ich finde, die Zeit rast dahin und eben war ich doch erst noch Mitte 20 und hatte ausser ausgehen und mit schönen Autos herumfahren, eher wenig im Kopf, “PC”, “Internet” und “Handy” waren noch Fremdwörter, ein Autotelefon mit monströsem Telefonhörer kostete den Preis eines Neuwagens, keine nervige Stimmer erinnerte mich bei jedem Motorstarten daran, bei meiner 250.000 Kilometer gefahrenen Kiste (mit max. noch 4.500 Euro Zeitwert), sofort eine 1.500 Euronen teuere A – Inspektion durchführen zu lassen – und ich machte mir schon gar keine Gedanken darüber:

„Vor 125 Jahren haben wir die erste Kutsche ohne Pferde gebaut. Und jetzt kommt bald die Kutsche ohne Kutscher“ [Dieter Zetsche]

Ob Dieter Zetsche auch diesen Brief bekommen hat? Wie er das wohl machen wird? Kein Chauffeur, keine Bodyguards, die a la Super-Mario hinter ihm her schlittern? Nichts als Fragen. Was will der Autor damit sagen? Heute schneit mir ein neues Druckerzeugnis in den Briefkasten. Titel „Mercedes-Benz next“.

14.09.09 Eissalon - Next 010

Nun gut, gespannt fange ich an zu blättern. Das „Editorial“, also das Geleitwort des Herausgebers, verfasst von Thomas Weber, Vorstand verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung. Früher nannte das man noch profan Konzernentwicklung oder nur Forschung. Aber englisch klingt doch alles besser.

14.09.09 Eissalon - Next 009

Beim ersten Blättern bestätigt sich dieser Eindruck, leider. Da wird schon mal das „Making-Of“ resümiert. Geht’s noch? Beiträge über „Augmented reality“? Oder von Dirk Olszewski, verantwortlich für „Use Cases und Funktionen bei Daimler“? Was denn nun? Englisch und Deutsch in einem Satz? Überhaupt, auch ich habe mal englisch gelernt. Mein persönlicher Kommentar lautet daher „You me too“. Mehr aber vor allem „Don’t waste paper and natural resources“.

14.09.09 Eissalon - Next 013

Nichts gegen ein 68seitiges Hochglanzmagazin. Aber wen hat denn da der Teufel der Selbstdarstellung geritten? Wer ist die Zielgruppe? Käufer von Mercedes-Benz Pkw, die definitiv der Ü60-Generation angehören? Smart-Fahrer, die kurz darunter liegen dürften?

14.09.09 Eissalon - Next 012

Mit dem ganzen Wischiwaschi kann doch keiner was anfangen. Ausgenommen diejenigen, die redaktionell firmenintern profitieren, respektive extern Honorare abgreifen. Wie tief kann ein Konzern noch sinken? Ist Deutschland zwischenzeitig so unattraktiv geworden? Ok, kann ich nach voll ziehen. China und USA haben wohl andere Prioritäten.

Mein Glückwunsch geht an die Redakteure von „design hoch drei GmbH & Co. KG“, die beteiligten Internen beim Daimler, die Druckerei und wem auch immer noch …

Spiegel online im Juli 2014: „Das aktuell laufende Programm “Fit for Leadership” wird die Kosten 2014 um gut zwei Milliarden Euro senken. Das reiche jedoch noch nicht, um auf die Zielrendite zu kommen, heißt es im Konzern. Der wachsende Wettbewerbsdruck, hohe Investitionen in neue Werke, Modelle und Antriebe sowie einige hausgemachte Probleme minderten die Marge.“

14.09.09 Eissalon - Next 014-500

Das Magazin weiter: „Konzernchef Dieter Zetsche kann für das abgelaufene Jahr inklusive Boni und Aktienprogrammen mit mehr als 8,2 Millionen Euro rechnen – rund hunderttausend Euro mehr als ein Jahr zuvor. Seine sieben Vorstandskollegen kommen dem am Freitag veröffentlichten Geschäftsbericht für 2013 zufolge im Schnitt auf gut drei Millionen Euro. Insgesamt steigt die Vergütung der Führungsmannschaft von gut 27 auf mehr als 30 Millionen Euro.“

Das macht für ihn in 2013 ein Tagessalär von über 26.000 Euro aus, der Durchschnittsbürger muss sich mit 3.500/Monat zufrieden geben. Noch Fragen? Überdurchschnittliches Engagement lohnt sich eben …

Ach so, Grüße von jemandem, der immer Kutscher bleiben wird, muss oder aber es sogar noch genießt.

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Rückbesinnung auf schwäbische Tugenden seit 1524

10.03.15 Retro Classics 006

Das über 200 Jahre alte Fachwerkhaus meiner Großmutter und ihres Bruders, im tiefsten Schwabenland, in Abstatt, dort wo meine väterlichen Wurzeln liegen, inmitten ehrlicher, aufrichtiger Menschen und Verwandten des Clans.

10.03.15 Retro Classics 008

Ich kann wirklich nichts dafür. Die Verachtung und Widerstand gegen  spätfeudalistische Raffkes, die die Landbevölkerung bis aufs Blut auspressen, früher meistens mit Dreschflegeln und Mistgabeln vorgetragen, hat dort seit 1524 Tradition und liegt in den Genen.

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